Elfen
Wenn wir wie Windhauch durch Abendglanz wehen
ganz schwerelos federnd, auf den Spitzen der Zehen
zum Klange der Trommler ganz sacht uns zu wiegen
und unter Gestirnen auf Wiesen zu liegen
Wenn wir den Wandel der Zeiten erwägen
Gedanken zu prägen und Spuren zu legen
um wilde, verblüffende Fragen zu tragen
um wieder zu staunen und wieder zu fragen
Wenn wir in steinernen Pavillons spielen
unter Alleen, ganz schattigen, kühlen
Wenn wir, ja wenn wir uns hören und sehen
wo heimliche, magische Welten entstehen
Dann reich mir die Hand und dann spann deine Flügel
entlang an den Ufern und über die Hügel
wenn wir wie Windhauch durch Abendglanz wehen
dann bleib doch, dann bleib noch, zum Feste der Feen
Orks
Komm lass uns wie die Schwämme zechen
wenn uns alle Dämme brechen
Unverblümtes auszuüben
wenn sich nachts die Linsen trüben
Denn wir sind wo die vielen sind
wo Äppler durch die Kehlen rinnt
wo Dosenbiere zischen zwischen
eingesifften Bierbanktischen
Wenn wir wüst auf Zelte stürzen
furzen, brüllen, uns enthüllen
Schnüre reißen, Stangen brechen
Bangen wird man, wo wir zechen
Wir klammern uns um kalte Biere
wie Geier um die Beutetiere
stürzen Flasche, Glas und Krug
schenk nach, trink aus
– in einem Zug